Erfolg ist das Ergebnis des eigenen Denkens

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ErfolgAlle Kraft kommt von innen und nicht von irgendwelchen äußeren Einflüssen. Sich dies bewusst zu machen ist ein aktiver Prozess für jeden einzelnen. Bernhard Moestl, Buchautor und Trainer für Führung, Motivation und Bewusstsein gab beim 1. Wiener Kongress für Mentale Stärke Ende Juni wertvolle Anregungen, das eigene Denken einmal kritisch zu reflektieren.

„Das kann ich“ und „Ich bin der Beste“ – Wer es schafft, diese Sätze zu denken, ist schon wirklich gut unterwegs. Hingegen das Denken „Ich schaffe das nicht“ erzeugt ebenfalls eine Kraft, allerdings eine negative.

Bernhard Moestl, der einige Monate in einem Shaolin Kloster gelebt hat, um das Leben der Mönche zu studieren, gab den rund 200 Teilnehmern des Mentalkongresses den Rat: „Miss dich mit dir selbst, trau dich und fühle dich als der Beste“. Für einen Vergleich unseres Könnens und der eigenen Leistung sollten wir daher nie andere Menschen heranziehen, sondern immer nur uns selbst. Wer das beherzigt, erkennt einerseits die Fortschritte in der eigenen Entwicklung, andererseits hat es eine positive Auswirkung auf unser Bewusstsein.

Im Hier und Jetzt leben

Viele Menschen machen sich laufend Gedanken, über „was wäre gewesen wenn…“. Was wäre, wenn ich gestern im Lotto gewonnen hätte, oder was wäre, wenn ich damals etwas anders gemacht hätte. Diese Gedanken sind jedoch sinnlos und damit verschwendete Zeit. „Wenn ich etwas anders gemacht hätte, dann hätten andere auch anders gehandelt, und dann wäre die Situation anders als sie heute ist“, gibt der Experte der fernöstlichen Kultur zu bedenken. Im Hier und Jetzt zu leben, bedeutet hingegen, die Dinge zu akzeptieren, wie sie in diesem Moment sind. Daher rät Bernhard Moestl seinen Zuhörern: „Nimm die Dinge so an, wie sie sind, weil du sie jetzt nicht ändern kannst“. Damit schafft man auch die Voraussetzung, glücklich zu leben.

Die eigene Angst kontrollieren

Nicht immer läuft im Leben alles reibungslos, manchmal geht auch etwas schief. Wer seine Angst vor dem Scheitern kontrollieren will, muss lernen, Scheitern auch im Kopf durchzuspielen. Wer bereits den schlimmsten Fall durchgedacht hat, dem ist die schlimmste Situation bereits bekannt und ist bereits vorbereitet. „Scheitern können ist eine Voraussetzung für Erfolg“, erklärt Bernhard Moestl und beschreibt dies anhand des Beispiels der Samurai Kämpfer: Vor einem Kampf haben sich die Samurais vorgestellt, bereits tot zu sein. So entwickelten sie eine immense Kraft, da sie nichts mehr zu verlieren hatten.

Wir erzeugen die Wirklichkeit

Wenn wir uns nicht vorstellen können, etwas Bestimmtes zu tun, dann können wir es auch tatsächlich nicht. Wenn wir es hingegen schaffen, uns in Gedanken Dinge vorzustellen, die wir tun wollen, ist dies eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung in die Tat. „Wir erzeugen Wirklichkeit mit dem was wir denken. Wenn uns das bewusst ist, dann treffen wir auch bewusste Entscheidungen“, gibt der Buchautor und Trainer Bernhard Moestl den Teilnehmern noch mit auf den Weg, denn: „Erfolg ist auch das Bewusstsein von Erfolg“.

Der Wiener Kongress für Mentale Stärke wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Nähere Informationen finden Sie unter: www.mentalkongress-wien.at

Text: Mag. Andrea Jindra – Dieser Beitrag ist auch erschienen auf Weiterbildungsmarkt.at

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Andrea Jindra

Über: Andrea Jindra

Mag. Andrea Jindra ist Trainerin, Beraterin und Coach mit den Coaching-Schwerpunkten auf Karrierecoaching und berufliche Entwicklung in Wien.

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